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Category: Blogeintrag

Zeiten ändern dich

Lang, lang ist es her seitdem ihr von mir gehört habt. Und nicht nur euer Leben hat sich seitdem sehr verändert. Mein neuer Lebensmittelpunkt – zumindest im beruflichen Sinne – ist nicht mehr der FC Carl Zeiss Jena, sondern der ambitionierte Oberligist FSV Zwickau, bei dem ich ja vor Jahren schonmal im Kader stand. Doch wie kam es zu diesem Wechsel? … Nunja, ich habe lange darüber nachgedacht was mir wichtig ist, wo für mich die Prioritäten liegen sollen. Ich habe lange mit dem alten und neuen FCC-Präsident Rainer Zipfel gesprochen. Es waren wirklich gute Gespräche, bei denen wir am Ende beide zu der Ansicht kamen, dass es besser sei, wenn die Wege sich nach langen Jahren trennen. Eine Möglichkeit neue Erfahrungen zu machen und einer Mannschaft wieder sportlich helfen zu können. Auch finanziell war diese Entscheidung eine Entlastung für den FCC, der ja nun schon geraume Zeit ziemlich knapp bei Kasse ist. Dass der FSV Zwickau mir eine neue Perspektive eröffnete, war für mich ein Glücksgriff – auch für die Zeit außerhalb des aktiven Fussballsports. Ich konnte einem Verein dabei helfen, neue Visionen zu entwickeln und eine Mannschaft aufzubauen. Mein oberstes Ziel: Ich soll Unterstützung beim Aufbau eines Nachwuchsleistungszentrums geben. Eine echte Herausforderung und auch für mich eben etwas total neues.  Ein Netzwerk zwischen Schulen und dem Verein zu schaffen, die Trainingsarbeit aktiv zu verbessern und zahlreiche andere Dinge gehören nun zu meinen tagtäglichen Aufgaben. Ja, es soll auch infrastrukturell etwas passieren. Neue Trainingsplätze sollen entstehen, wohl sogar ein ganz neues Stadion. Weiterhin habe ich für die nächsten zwei Jahre die Möglichkeit, sportlich eine Stütze für die noch junge Mannschaft des FSV zu sein. Was danach kommt, muss man abwarten. Aber ich könnte mir gut vorstellen unter der Leitung von Roland Prause, den ich schon lange kenne, Leiter des Nachwuchssports zu sein. Mit ihm eine neue Philosophie für den Nachwuchsbereich zu entwickeln und diese dann mit jungen und hungrigen Talenten umzusetzen; jeden einzelnen Spieler bestmöglich weiter zu entwickeln, um eine gute Basis für eine Fussballkarriere zu entwickeln. Derzeit erwarten mich hauptsächlich administrative Aufgaben – die Suche nach Sponsoren und Unterstützern läuft auf Hochtouren. Hauptsponsor des neuen Nachwuchsleistungszentrums soll VW werden – hier laufen seit mehreren Monaten bereits konstruktive Gespräche. Manchmal gar nicht so einfach, wenn man auf jedes kleine Detail achten muss. Und ein nicht zu unterschätzender Aufwand bis man allen Gremien eines Unternehmens die Gedanken überzeugend nahegebracht hat. Es kostet viel Zeit.

Doch bis das alles richtig anläuft kann ich mich großteils noch auf den aktiven Fussballsport konzentrieren, aber bald soll die Post abgehen. Nun nutze ich auch die Chance mich beruflich weiterzuentwickeln und habe ein Studium zum Sportfachwirt für die nächsten 1,5 Jahre begonnen. Ganz schön anstrengend kann ich euch sagen: VWL, BWL und Vereinsmanagement … das muss man erstmal alles unter einen Hut bringen. Doch ich will nicht meckern. Ich habe meine Ziele. Ich kann weiterhin Fussball spielen (und das derzeit sehr erfolgreich mit dem FSV) und kann Ideengeber und Unterstützer für eine künftig hoffentlich erfolgreiche Jugendarbeit sein. Das ist doch was. Und meinem beruflichen Ziel – einer Tätigkeit im Sportmanagement – komme ich mit diesen vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken auch ein großes Stück näher.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Euer Ziege

Eine schwere Zeit für den FCC

Manchmal hofft man auf weite Sprünge, obwohl man sich gewiss ist, dass es wohl mehr Zeit für kleine Schritte ist. So war es auch für uns Spieler. Und natürlich für euch. Wir alle wussten, dass die Saison sehr schwer wird, überrascht seid ihr mit Sicherheit genauso wie wir, dass der Saisonstart so unerwartet schlecht lief. Unser Ziel war es, zu vermeiden, von Anfang an unten im Keller rumzudümpeln. Dieses Ziel, das müssen wir uns eingestehen, haben wir verfehlt.

Dazu kam dann noch der schnelle Trainerwechsel von Jürgen Raab hin zu Wolfgang Frank, der mit Sicherheit nicht unbedingt förderlich für das Selbstvertrauen der Mannschaft war – aber auch wir kennen das Geschäft gut genug um zu wissen, dass dies eben mit dazu gehört.

Soweit. So schlecht.

Optimismus sollte aber dennoch herrschen. Bei uns. Bei Euch.

Optimismus gibt mir – trotz der furchterregenden Serie von sieglosen Spielen – die Tatsache, dass wir zum heutigen Tag nur zwei Punkte Rückstand auf das “rettende Ufer” haben. Zwei Punkte auf den Platz, der für uns das Minimalziel sein muss. Den wir uns genauso schnell herbei wünschen wir ihr. Ich glaube fest daran, dass wir noch eine positive Serie hinlegen, die uns dieses Ziel erreichen lässt.

Das Derby in Erf*** ging zwar verloren, dennoch haben wir gerade dort gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind, die versucht, das Beste als Team zu geben. An diesem Tage hat es aber für einen Erfolg nicht gereicht. Als wir nach dem Abpfiff mit hängenden Köpfen Richtung Fankurve gelaufen sind, hatten wir vor allem mit einem gerechnet: Pfiffen. Umso mehr überraschte es uns, dass wir von euch Applaus bekamen. Ihr habt gespürt, dass wir an diesem Tag alles gegeben haben. Das war sehr wichtig für uns. Ihr könnt mir glauben, dass dies nicht nur bei mir für Gänsehaut gesorgt hat.

Diese Scharte können wir nun am 16.11.2010 im Paradies wieder auswetzen. Pokalspiel. Derby. Unser Ziel: Euch den Glauben an uns zurück geben, nachdem ihr in den letzten Wochen, genau wie wir, zumeist mit trauriger Miene aus dem Stadion geschlichen seid. Wir wollen es euch beweisen und euch wieder auf unsere Seite ziehen, denn ob große Sprünge oder kleine Schritte – es geht nur gemeinsam.

Jedem sollte bewusst sein, um was es in unserem Verein geht – einzig und allein um den Klassenerhalt. Das schaffen wir, denn wir haben etwas, was viele Vereine nicht haben – ein großes Fanpotential, welches uns in den entscheidenden Phasen unterstützt und auch Auswärtsspiele wieder zu Heimspielen machen wird.

Am schönsten wäre es natürlich, wenn gleich morgen gegen Babelsberg der Bock umgestoßen wird. Dafür reisen wir heute Nachmittag sogar in ein Hotel. Eine besondere Maßnahme, aber wir sind ja auch in einer besonderen Situation. Einzelgespräche und Videoanalyse stehen an – alles, um die Wahrscheinlichkeit Babelsberg schlagen zu können, zu erhöhen.

Mit Wolfgang Frank zog auch ein neues Zeitalter ins Paradies ein. Zahlreiche Übungen im taktischen Bereich in Theorie und Praxis stehen täglich an; die ausführliche Spielanalyse hilft uns, Fehler nicht zu wiederholen und gute Dinge zu konservieren.

Mich persönlich bedrückt die sportliche Situation im Verein sehr – ihr wisst, wie sehr mir unser FCC am blau-gelb-weißen Herzen liegt. Es ist das dritte Mal in den letzten vier Jahren, dass wir “unten drin hängen”. Was ich in dem Moment in der Mannschaft übernehmen kann ist, dass ich meine positive, mentale Stärke – für euch auch oftmals gar nicht sichtbar – in die Mannschaft einbringen kann. Viele sehen immer nur den Ziege auf dem Platz, den Motzki. Aber das gehört genauso zu mir wie die Fähigkeit, die Mannschaft mit Aktionen und Gesten sprichwörtlich “pushen” zu können.

Von mir selbst habe ich auch eine andere Leistung erwartet, weil ich zu mehr in der Lage bin. Ich bitte euch, auch im Namen der gesamten Mannschaft, um eure Unterstützung, weil wir eben nur dann die Leistung bringen können, die wir uns als Ziel setzen, um erfolgreich zu werden. Das Mentale spielt eine entscheidende Rolle, mehr, als sch die meisten vorstellen können. Alle Fans sollen sich gewiss sein, dass wir unter unserem Cheftrainer extrem hart arbeiten, um aus dieser – verzeiht mir den Ausdruck – beschissenen Situation wieder heraus zu kommen. Wir brauchen euch dafür mehr denn je.

Ich glaube fest daran, dass wir euch mit guten Leistungen im Laufe der Saison für eure zahlreiche Unterstützung danken werden, euch die Hoffnung, mit der ihr uns durch jedes Spiel tragt, zurück geben können. Am besten natürlich schon morgen gegen Babelsberg.

Gemeinsam schaffen wir die Wende. Ich glaube an uns und bitte euch darum, auch Vertrauen ins uns zu haben.

Euer Ziege

Wie die Zeit vergeht

Liebe Fans und Freunde des FCC, liebe Fanclub-Mitglieder,

eine lange Zeit ist mittlerweile wieder ins Land gegangen seit meinem letzten Eintrag. Die Gründe, warum ich mein im Dezember gegebenes Versprechen nicht halten konnte, sind vielfältig – sie nun zu erklären würde aber nichts daran ändern, dass ich es versäumt habe, mich hier zu Wort zu melden. Dem möchte ich nun endlich wieder regelmäßig nachkommen – nur soviell noch zu den Gründen am Rande: Es war eine Zeit, in der sich viele Dinge ereignet haben – aus persönlicher Sicht und natürlich auch in Bezug auf unseren Verein.

Mit dem “Lauf” in der zweiten Halbserie der letzten Saison, hatten sicherlich die wenigsten gerechnet, begann die letzte Saison doch wenig verheissungsvoll. Nicht nur für euch kam dieser Erfolg überraschend, auch für mich war dies so nicht abzusehen. Ebensowenig konnte ich aber absehen, dass ich beim Kampf um den Aufstieg nicht mehr helfen durfte. Es tat weh, immer nur von außen zuzusehen, mit dem Wissen, dass meine Erfahrung vielleicht nützlich gewesen wäre, um die Saison so erfolgreich wie nur möglich abschließen zu können. Der Aufstieg in Liga 2 mit unserem FCC war euer Traum, er war mein Traum – leider neigen Träume leicht dazu, wie eine Seifenblase zu platzen – man wacht auf und der Traum ist vorbei.

Ich gestehe gern ein, dass auch ich in der letzten Saison Fehler gemacht habe – Fehler, die verhindert haben, dass ich auf dem Platz um Punkte kämpfen durfte, Fehler, die mir den Alltag nicht einfacher gemacht haben, Fehler, die ich nun gern wieder gut machen möchte und unbedingt nochmal angreifen will. Unter dem Trainer RvE hatte ich dazu keine Möglichkeit mehr, doch nun gilt nur noch eines: Blick nach vorn richten. Kämpfen. Und Siegen.

Vor uns liegt eine sportlich schwierige Spielzeit mit einem weitgehend neuen Kader, der auch sicher noch die ein oder andere Verstärkung erhalten wird. Die Spielzeit wird hart und wird nur gemeinsam mit euch zu bewältigen sein. Kämpfen und Siegen.
Ich fühle mich fit und bin mir sicher, dass ich eine wichtige Rolle in unserer noch jungen Mannschaft spielen kann. Aber am Ende entscheidet natürlich der Trainer wer aufläuft – ich werde alles dafür tun, um ihm (und euch) zu zeigen, dass ich alles für den Verein und die Mannschaft geben werde, damit wir endlich wieder bessere Zeiten erleben und auch im Stadion wieder alle an einem Strang ziehen – eine große Familie werden. Denkt zurück an die Aufstiegssaison 2005/2006 und die folgende Saison in Liga 2 – es waren Fussballfeste mit euch, Gänsehaut am ganzen Körper, wenn man das Stadion betrat. Kampf auf dem Feld. Leidenschaft auf den Rängen und im Herzen.
So soll es wieder werden – Gemeinsam. Wir. Ihr. Zusammen.
Kämpfen. Und Siegen.

Ich wünsche unserer Mannschaft und unseren Fans eine Saison ohne Abstiegssorgen und vertraue auf eine genauso lautstarke Unterstützung wie in den letzten Jahren und auf zahlreiche FCC-Fans die uns zu den Spielen begleiten und uns bedingungslos unterstützen.

Euer Ziege

Es weihnachtet schwer

Kennt Ihr die Angst vorm Zahnarzt und das ständige Vorsichherschieben von Terminen? Es ist das Gefühl, das man bekommt, wenn aufgeschobene Dinge sich allmählich vor einem auftürmen und plötzlich arge Bauchschmerzen und vor allem ein ziemlich schlechtes Gewissen verursachen.

So geht es mir, wenn ich heute nach langer – nach sehr langer – Zeit endlich mal wieder einen Eintrag auf meiner Seite vornehme. Dass ich so lange nichts von mir habe lesen lassen, tut mir leid. Ich hoffe, dass Ihr mir meine Säumigkeit der letzten Monate nachseht. Aber ich gelobe für das neue Jahr Besserung. Das ist ein Versprechen!

Weihnachtszeit und Jahreswechsel sind ja immer Momente der Besinnlichkeit und der Besinnung – vor allem Rückbesinnung. Man kann sich kaum dagegen wehren, aber gegen den Drang, das Jahr nochmals Revue passieren zu lassen, kommt man einfach nicht an. Und was war das für ein Jahr! Wenn ich das schreibe, bekomme ich ein Dejavu. Irgendwie habe ich das am Ende der letzten Jahre immer gedacht. Und jedes Mal war ich mir sicher, noch wilder, noch verrückter und ereignisreicher kann es kaum werden. Aber das Leben im Allgemeinen und der Fußball im Speziellen überraschen einen immer wieder. Eine grausame Premierensaison in der 3. Liga, die Rettung am letzten Spieltag in Sandhausen, diverse Trainerentlassungen, wechselnde Präsidenten, Sportdirektoren und Geschäftsführer, Neuwahlen im Aufsichtsrat, finanzielle Probleme, meine zeitweilige Versetzung in die 2. Mannschaft undundund….. Ich möchte mich gern an Dinge erinnern, die mich freuen und die – sowie die Erinnerungen daran – ich mit in das neue Jahr nehmen möchte. So ist es noch kein Jahr her, da spielten wir gegen Schalke vor einer Rekordkulisse im DFB-Pokal. Wir haben uns gemeinsam mit Trainerteam, Mannschaft und Verantwortlichen durch eine sportliche Durststrecke gekämpft und sind da raus gekommen. Haben mit zuletzt sieben Punkten in drei Spielen wieder in die Erfolgsspur gefunden. Und dennoch bleibt viel Arbeit. Ich weiß, dass wir gerade zu Hause noch nicht den Fußball spielen, den wir alle gern den Fans im Paradies bieten möchten, und den ihr gern sehen wollt. Aber daran arbeiten wir hart. Und wir haben für das nächste Jahr sportlich einiges gut zu machen. Ich sage nur Derby, die peinliche Vorstellung zuhause gegen Dynamo und natürlich das Aus im Thüringenpokal in Meuselwitz. Wir können das nicht rückgängig machen, aber wir können Euch zeigen, dass wir Eure Enttäuschung verstanden und unsere eigene Enttäuschung in hohe Motivation und positive Wut, es deutlich besser zu machen, umgemünzt haben. Dafür werden wir arbeiten. Nun heißt es aber, nach wirklich aufreibenden Monaten mal durchzuatmen, sich der Familie zu widmen und gemeinsam ein paar besinnliche Tage zu verleben. Und genau das wünsche ich Euch auch.
Genießt Weihnachten und rutscht gut in ein hoffentlich erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2010. Vergesst nicht, auf Euren FCC anzustoßen. Ich stoße auf Euch an und danke Euch für Eure Treue zum Club und für Eure Nachsicht mit mir. Alles wird gut.

Mit blau-gelb-weißen Grüßen

Euer Ziege

Sommerzeit – Urlaubszeit

Man erholt sich vom vergangenen Jahr und versucht, Kraft zu schöpfen für das neue. Zeit zum reflektieren, Zeit zum Wunden lecken. Bei mir ist es das sprichwörtlich Blaue Auge, mit dem wir durch den Klassenerhalt am letzten Spieltag in Sandhausen nochmals glimpflich davon gekommen sind. Es ist ein Blaues Auge, das wir uns selbst zugefügt haben. Es ist ein Blaues Auge,
das wir uns alle – und vor allem unseren Fans – gern erspart hätten. Aber nun ist es passiert, und es heißt, daraus zu lernen, das falsch Gelaufene zu korrigieren, sich nicht zweimal die Hände auf der Herdplatte zu verbrennen. Dieser Prozess ist wichtig für den gesamten Verein, aber auch und erst Recht für die Mannschaft. Und ich bin zuversichtlich, dass uns im Nachgang die letzte Saison sogar noch helfen kann. Und damit setze ich nicht auf das Gesetz der Serie, das letztlich immer irgendwann ihr Ende beinhaltet, sondern ich setze auf Prozesse, Ehrgeiz und auch eine gehörige Portion Wut. Wut auf sich selbst, weil man nicht gezeigt hat, was man wirklich drauf hat, wie wertvoll man für die Mannschaft sein kann. Und nicht zuletzt Wut darauf, dass wir in drei Thüringenderbys unseren Fans keinen einzigen Sieg schenken konnten. Gerade das Derby im Pokalfinale tat besonders weh. Die Enttäuschung und teilweise Wut unserer Fans konnte ich absolut nachvollziehen. Wir hatten die Chance, eine total verkorkste Saison am Ende mit dem Klassenerhalt und dem Pokalsieg sogar noch versöhnlich zu gestalten. Eine Chance, die wir trotz bester Voraussetzungen und einer 2:0-Führung binnen einer Viertelstunde aus der Hand gaben. Mit Verlaub – das war einfach nur dämlich!

Nun heißt es, mit unserem neuen alten Trainer René van Eck eine konzentrierte Vorbereitung zu spielen, mit Engagement die Grundlagen für eine Saison zu legen, in die wir unter allen Umständen erfolgreich starten wollen. Ich weiß, dass man uns mit Argusaugen beobachten wird, dass Mannschaft und Trainerteam Druck haben. Und genau darin liegt aus meiner Sicht ein wichtiger Grund, warum ich optimistisch bin, erfolgreich zu sein. Wir haben etwas gut zu machen, und ich habe den Ehrgeiz, zu beweisen, dass wir dazu in der Lage sind. Ich freue mich auf die nächste Saison. Und ich freue mich auf Euch, liebe Fans! Ich weiß, dass ich polarisiere, ich weiß, dass es bei mir nur Schwarz und Weiß gibt. Umso mehr berührt es mich, dass selbst die, die mich scharf kritisieren und womöglich als Spieler ablehnen, immer anerkennen, dass ich mich für diesen Verein einsetzen
werde. Und ist das nicht die wichtigste Gemeinsamkeit, die es geben kann? Ich freue mich darüber, dass Ihr meine Homepage besucht und hoffe, mich in den kommenden Monaten mit weniger nachdenklichen dafür umso erfreulicheren Einträgen bei Euch zu melden.

Euer Ziege